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    Landgard. 

    Die Story. 

     

    Landgard ist eine der größten deutschen Vertriebgenossenschaften für Obst und Gemüse (O&G) sowie Blumen und Pflanzen. Doch während die Blümchen ungebrandet in den Fachhandel gehen, wird O&G mehrheitlich im LEH abgesetzt. Und da zählen Marken.

    Eine harte Nuss.

    Denn erstens wird O&G oft lose verkauft. Aber wenn es keine Verpackung gibt - wo sollen wir dann den Markennamen draufdrucken?

    Und zweitens mag der LEH eigentlich gar keine Marken im Frischeregal. Denn das ist eine seiner Kernkompetenzen. Und die teilt er nicht gern mit einem fremden Namen.
    Aber wie soll eine Marke funktionieren, die auch ohne Namen funktionieren muss?

  • Landgard. 

    Die Idee. 

     

    Fangen wir mal mit der Namenslosigkeit an. Wir wollten erreichen, dass die Menschen der Marke vertrauen. Aber wir durften keine Buchstaben verwenden. Also mussten wir eine andere Ausdrucksform finden. Zum Beispiel ein grafisches Muster. Vertrauen in Obst & Gemüse? Wir dachten an Marktfrauen. Und ihre Kittelschürzen … 

    Und dann musste dieses Muster auf jeder krummen Gurke genau so gut funktionieren wie auf dem kleinsten Erdbeerkörbchen, als Anhänger an einem Netz mit Rosenkohl und als Aufdruck auf einer Obstkiste.
    Von der man aber, wenn sie im Regal steht, nichts weiter sieht als ihre Ecken.

    Hmm.

    Wie wär's mit Pünktchen?

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    Landgard. 

    Die Umsetzung. 

     

    Für Landgard (die Vertriebsgenossenschaft) hatten wir bereits ein Logo entwickelt. Und das funktionierte auch in B2B wunderbar, um Geschäftspartner zu beeindrucken.

    Aber Menschen die Kartoffelsalat machen wollen, oder Erdbeerkuchen, brauchen andere Formen und Farben, um eine Marke zu mögen. Also machten wir für die Fälle, in denen der LEH diese Verwendung zuließ, einen Consumer-Remix des Landgard-Logos.

    Und setzten einen knackfrischen Claim darunter.

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    Landgard. 

    Die Umsetzung. 

     

    Wir entwickelten ein grafisches Muster aus bunten Punkten, das an eine Marktfrauenschürze erinnert. Die freundlichen Farben der Punkte machten die Marke lebendig und sympathisch. Die Ordentlichkeit ihrer Anordnung standen für die gleichbleibende, verlässliche Qualität ihrer Produkte.
    Und das Beste: Egal, wo man dieses Muster herumwickelt oder von was es herabbaumelt, man braucht kaum mehr als eine Handvoll Pünktchen, um es klar einzuordnen. Man sucht nicht nach einem Namen, den man auf winzigen Anhängern oder zerkrumpeltem Mandarinenpapier sowieso kaum lesen kann.

    Man sucht nach den Pünktchen und weiß: Ah, das ist gutes Obst und leckeres Gemüse.