Apps sind kleine Programme, die auf dem iPhone und anderen Smartphones genutzt werden. Man kann mit ihnen spielen, lernen, arbeiten - und Schnäppchen jagen. Deswegen interessieren sich immer mehr Hersteller und Händler für Apps. Einer davon: Unser Kunde Jumbo, die zweitgrößte Baumarktkette der Schweiz.
Wir waren begeistert. Denn wer Apps mag, mag auch Baumärkte: Eher jung, männlich, kaufkräftig und am Anfang ihrer Nestbauphase.
Doch einfach so lädt sich niemand mehr eine von über 200.000 Apps herunter - auch nicht, wenn sie kostenlos ist.
Also: Wie macht man eine gute Retail-App?
Eine gute Retail-App erreicht Zielgruppen, die kaum noch klassische Medien nutzen.
Und bindet sie, indem sie den Marktbesuch honoriert.
Um das zu schaffen, braucht die Retail-App drei Dinge: attraktiven Mehrwert, ein cooles, klares Design und einen witzigen Aufhänger, der sie zu etwas Besonderem macht.
Der Mehrwert kam von Jumbo, das Design von uns und der 'Hook' war schon da: Die Peperoni, Symbol für Jumbos beliebte Rabattserie 'Die schärfsten Aktionen der Schweiz'.
Erst leitet unsere Retail-App den Kunden per Filialfinder zum nächstgelegenen Jumbo-Markt. Wenn er davorsteht, kann er per Klick 'einchecken' und bekommt dafür eine Peperoni. Für zehn Peperoni gibt es einen Warengutschein von 15%.
Um das Spiel spannender zu machen, gibt es 'versteckte' Bonus-Peperoni, z. B. den Early Bird Bonus für besonders frühes Einchecken. Über diese versteckten Boni tauschen sich die Kunden auf sozialen Netzwerken wie Facebook aus.
Man sieht: 360° funktioniert auch virtuell.
Der Erfolg:
7000 Downloads innerhalb von drei Monaten (eine durchschnittliche App hat 1000 Downloads). Durchschnittswarenbon bei App-Kunden mit 15 % Bonus: 400 CHF (Normaldurchschnittsbon: 40 CHF)